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Johnnie Walker Blue Label Ghost and Rare Port Ellen Whisky 43,8% vol. 0,70l

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  • A5003892
  • Johnnie Walker
  • Schottland
LebensmittelkennzeichnungDiageo Austria GmbH
Teinfaltstraße 8-8a
1010 Wien
Österreich
Der zweite Streich, folgt.... nicht sogleich. Ein ganzes Jahr hat man sich mit der zweiten... mehr

Johnnie Walker Blue Label Ghost and Rare Port Ellen Whisky 43,8% vol. 0,70l

Der zweite Streich, folgt.... nicht sogleich. Ein ganzes Jahr hat man sich mit der zweiten Edition „Blue Label Ghost & Rare“ bei Johnnie Walker Zeit gelassen. Okay, zugegeben, das Warten hat sich gelohnt. In der diesjährigen Ausgabe steht vor allem ein Ghost (Geist) im Mittelpunkt des Blends: ein Malt aus der 1983 stillgelegten Port Ellen Destillerie. Die beiden anderen Geister werden durch die ebenfalls ruhend gestellten Brennereien Carsebridge und Caledonian vertreten. Den „Rare“-Anteil liefern Mortlach, Cragganmore, Dailuaine, Blair Athol und Oban (allesamt keine Unbekannten in der Welt des Scotchs). Die einzelnen handverlesenen Malts wurden vom J.W. Team um den Master Blender Jim Beveridge miteinander sorgfältig vermählt. Und nun präsentiert man stolz „Ghost und Rare“ Teil 2 – leider streng limitiert.

Nase: dichte Vanillenoten, mit Honig, Malz, Zitrusfrüchten, Eiche, etwas Atlantiksalz und eine Spur Holzfeuerrauch.

Gaumen: präsente, dichte und cremig-weiche Textur mit süßem Vanillegebäck, dichtem Fruchtspiel, maritimen Akzenten und rauchigen Noten.

Finish: langer, weicher und fruchtgetragener Rauch-Ausklang.

Unsere Empfehlung: natürlich Pur, ggf. mit ein paar Tropfen Wasser im Whisky, oder nebenher, abwechselnd genießen.

Interessantes

Die „Ghosts“ in diesem Blend sind sicherlich nicht jedem ein Begriff – ausgenommen natürlich Port Ellen (übrigens plant man bei Diageo bereits die Wiedererrichtung der Brennerei).

Carsebridge hingegen sagt nur den tief in die Whisky-Materie Eingeweihten etwas. Die Destillerie wurde 1799 in den Schottischen Lowlands gegründet und stellte alsbald ihre Produktion von Malt-Whiskys auf Grain-Whiskys um. Die Brennerei gehörte anno 1877 zu den Gründungsmitgliedern von DCL (heute Diageo). Der Schlussstrich unter ihre Produktion wurde 1983 gezogen. Zu diesem Zeitpunkt standen die Brennblasen still und wurden sukzessive abgebaut. Letztendlich fiel das gesamte Gebäude im Jahr 1992 der Abrissbirne zum Opfer.

Der Caledonian Distillery in Edinburgh war im Laufe ihrer Geschichte auch kein Glück beschieden. 1855 als Grain Destilliery (damals noch unter dem Namen „Edinburgh Distillery“) gegründet diente die Brennerei als Lieferant für die Blending Industrie. Es gab eine Zeit, da galt die Caledonian als größte Grain-Destillerie Groß Britanniens. 1884 wurde die Destillierie der Distillers Company Ltd. (DCL) einverleibt und arbeitete bis 1988 kontinuierlich weiter. Allerdings musste auch die Caledonian Distillery dem Einbruch des Whiskymarktes Tribut zollen und stellte Ende der Achtziger ihre Produktion ein. Letztendlich wurde Ende der Neunziger ein Teil der Produktionsanlagen abgerissen.

 

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