Dem Drink einen würdigen Rahmen verleihen: Cocktailschalen
Was haben eine Margarita, der Godfather und eine White Lady gemeinsam? Du alle sind alkoholische Mixgetränke und du alle gehören in eine Cocktailschale. Zeitweise aus der Mode geraten, hat das schicke Stiel-Glas seit den 1960er/1970er Jahren eine zweite Renaissance erlebt. Es bereichert die Trinkkultur und ist ein Must-Have für die Hausbar. Denn wenn Gäste nach einem Short-Drink fragen, gehört dieser auch stilvoll präsentiert.
Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Kurz erklärt: Was ist eine Cocktailschale
Eine bauchige Kuppa und ein langer Stiel: Dies sind im Prinzip die zwei wesentlichen Merkmale einer klassischen Cocktailschale. Doch treffen diese Attribute auch auf ein Weinglas zu. Cocktailschalen fassen aber in der Regel deutlich weniger Volumen als beispielsweise ein Rotweinglas. Meist sind sie bestimmt, einen Shortdrink von bis zu 100ml adäquat zu präsentieren. Wobei 100ml schon ein seeeehr großer Shortdrink sind, viele fassen um die 50ml. Selber fassen die Gläser, gesetzt den Fall man füllt sie bis zum Rand, rund 200ml. Stößt man hingegen auf das Wort Cocktailspitz, dann handelt es sich hierbei um das klassische Martiniglas. Nach unten hin zugespitzt und weniger bauchig als die Cocktailschale, darf aber auch ein Martini-Glas durchaus für Shortdrinks genutzt werden.
Einen kleinen Blick in die Historie
Die Cocktailschalen, auch Coupe oder Coupette genannt, stammen, wie man es auch optisch vermutet, von den Champagnerschalen ab. Im 18. Jahrhundert war Champagner bereits ein Getränk für die sogenannten oberen 10.000 und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem wahren Elite-Schaumwein. Natürlich durfte seinerzeit ein ansprechendes Trinkgefäß nicht fehlen. So etablierte sich die Champagnerschale, welche jedoch schnell wieder vom Markt verschwand. Denn man musste feststellen, dass durch die sehr große Oberfläche der Schalen die Kohlensäure in Windeseile verflog. Erst mit Aufkommen der modernen Barkultur nach den beiden Weltkriegen feierte auch die Champagnerschale ihr Comeback. Nicht jedoch für den edlen Schaumwein aus Frankreich, sondern für allerhand Cocktails.
Der Kenner kühlt die Gläser
Wer zuhause eine kleine Cocktailhour veranstalten möchte, sollte eines beherzigen: Am besten die Cocktailschalen vorab in den Tiefkühler stellen. Denn meist landet ein Shortdrink/Cocktail ohne Eis in diesem Glas. Schließlich ist die Cocktailschale schlichtweg zu klein, um noch einmal eine Ladung Eiswürfel hineinzugeben. Der Drink aber möchte trotzdem kalt serviert werden. Also: Entweder Gläser vorab runterkühlen oder vor dem Einschenken des Drinks das Glas mit Eiswürfeln ausschwenken. Damit sich der Drink anschließend nicht übermäßig schnell erwärmt, gilt bei der Cocktailschale im Grunde die gleiche Handhabung wie bei einem Weinglas: Du wirst am Stil angefasst und nicht an der Kuppa, dem Kelch. So überträgt sich die Körperwärme der Hand nicht unnötig schnell auf den köstlichen Inhalt im Glas.
